52.972 Menschen leben in Kleve (Nordrhein-Westfalen). Der Gewerbesteuer-Hebesatz von 417 % stammt aus dem Gemeindedatensatz 2024 der amtlichen Statistik.
Rechenbeispiele für eine GmbH in Kleve
| Gewinn | KSt und Soli | Gewerbesteuer | Steuern | bleibt |
|---|---|---|---|---|
| 30.000 € | 4.747,50 € | 4.378,50 € | 9.126,00 € | 20.874,00 € |
| 50.000 € | 7.912,50 € | 7.297,50 € | 15.210,00 € | 34.790,00 € |
| 100.000 € | 15.825,00 € | 14.595,00 € | 30.420,00 € | 69.580,00 € |
| 150.000 € | 23.737,50 € | 21.892,50 € | 45.630,00 € | 104.370,00 € |
| 500.000 € | 79.125,00 € | 72.975,00 € | 152.100,00 € | 347.900,00 € |
Für eine GmbH ist Kleve mit 417 % ein vergleichsweise teurer Ort. Gegenüber dem gewichteten Mittel von 413,1 % fallen auf 100.000 € Gewinn 136,50 € mehr Gewerbesteuer an. Mit eigenem Gewinn rechnen
Welche Rechtsform in Kleve weniger Steuern zahlt
Wer in Kleve 100.000 € Gewinn macht, zahlt als Einzelunternehmer 31.313,22 €. Als GmbH sind es 30.420,00 €, solange nichts ausgeschüttet wird, und 48.507,97 € nach voller Ausschüttung. Weil 417 % über dem Vierfachen des Messbetrags liegen, bleibt auch beim Einzelunternehmen ein Rest Gewerbesteuer, den § 35 EStG nicht ausgleicht. Vergleich mit eigenen Werten
Rang von Kleve unter den größeren Städten
Bundesweit steht Kleve auf Platz 168 von 404 Städten dieser Größe (1 = günstigster Hebesatz). Gegenüber 2022 ist der Satz unverändert. Innerhalb von Nordrhein-Westfalen ist Kleve die Nummer 14 unter 138 größeren Städten. Alle Gemeinden des Landes kommen nach Einwohnern gewichtet auf 469,8 %.
| Vergleich bei 200.000 € Gewinn | Hebesatz | Gewerbesteuer | Steuern gesamt |
|---|---|---|---|
| Kleve | 417 % | 29.190,00 € | 60.840,00 € |
| Nordrhein-Westfalen (gewichtet) | 469,8 % | 32.886,00 € | 64.536,00 € |
| Deutschland (gewichtet) | 413,1 % | 28.917,00 € | 60.567,00 € |
Hebesätze rund um Kleve
Wer einen Standort sucht, vergleicht das Umland: 6 Gemeinden innerhalb von 20 Kilometern, im Schnitt 420,0 %. Kranenburg hat mit 416 % den niedrigsten Satz (7,6 km).
| Gemeinde | Luftlinie | Hebesatz | GewSt bei 200.000 € | Differenz |
|---|---|---|---|---|
| Bedburg-Hau | 7,5 km | 418 % | 29.260,00 € | +70,00 € |
| Kranenburg | 7,6 km | 416 % | 29.120,00 € | −70,00 € |
| Emmerich am Rhein | 10,0 km | 425 % | 29.750,00 € | +560,00 € |
| Goch | 12,0 km | 420 % | 29.400,00 € | +210,00 € |
| Kalkar | 14,2 km | 425 % | 29.750,00 € | +560,00 € |
Für die Gewerbesteuer zählt die Gemeinde der Betriebsstätte, nicht der Satzungssitz. Ein Briefkasten im günstigeren Nachbarort ändert nichts, wenn in Kleve gearbeitet wird. Bei mehreren Betriebsstätten wird der Messbetrag nach den Arbeitslöhnen zerlegt (§ 29 GewStG).
KSt-Senkung ab 2028 und der Hebesatz von Kleve
Ab 2028 wird die Körperschaftsteuer schrittweise gesenkt. Bleibt Kleve bei 417 %, sinkt die Belastung einer GmbH von 30,42 % (2026) auf 25,145 % im Jahr 2032. Der Anteil der Stadt am Steueraufkommen der GmbH wächst damit.
| Jahr | KSt-Satz | Belastung | bei 100.000 € |
|---|---|---|---|
| 2026 | 15 % | 30,42 % | 30.420,00 € |
| 2029 | 13 % | 28,31 % | 28.310,00 € |
| 2031 | 11 % | 26,2 % | 26.200,00 € |
| 2032 | 10 % | 25,15 % | 25.145,00 € |
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Fragen und Antworten
Wie viel Gewerbesteuer zahlt eine GmbH in Kleve bei 100.000 € Gewinn?
14.595,00 €: 100.000 € × 3,5 % = 3.500 € Messbetrag, mal 417 % Hebesatz. Einen Freibetrag gibt es für Kapitalgesellschaften nicht.
Wie hoch ist die gesamte Steuerlast einer GmbH in Kleve?
30,42 % im Jahr 2026: 15 % Körperschaftsteuer, 5,5 % Soli darauf und 14,6 % Gewerbesteuer.
Gibt es im Umland von Kleve niedrigere Hebesätze?
Ja, innerhalb von 20 Kilometern hat Kranenburg mit 416 % den niedrigsten Satz. Maßgeblich ist aber die Gemeinde, in der die GmbH ihre Betriebsstätte tatsächlich unterhält.
Wann zahlt eine GmbH in Kleve die Gewerbesteuer?
Vorauszahlungen werden am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November fällig (§ 19 GewStG). Grundlage ist der Messbetrag des Finanzamts, den die Stadt mit 417 % multipliziert.
Keine Steuerberatung. Hebesätze können sich nach 2024 geändert haben, verbindlich sind die Haushaltssatzung und der Bescheid der Stadt.