Im Durchschnitt zahlt der Einzelunternehmer 45,69 % seines Gewinns, die GmbH 29,83 %; mit Ausschüttung steigt die Quote auf 48,32 %. Pro Monat gerechnet zahlt die GmbH 49.708,33 € an Steuern, der Einzelunternehmer 76.145,56 €. Bleibt der Gewinn in der GmbH, stehen ihr monatlich 116.958,33 € zur Verfügung.
| Körperschaftsteuer 15 % | 300.000,00 € |
| Solidaritätszuschlag 5,5 % | 16.500,00 € |
| Gewerbesteuer (Messbetrag 70.000,00 € × 400 %) | 280.000,00 € |
| Steuern der GmbH | 596.500,00 € |
| Abgeltungsteuer mit Soli bei Vollausschüttung (nach 1.000 € Pauschbetrag) | 369.909,37 € |
| Steuern gesamt bei Vollausschüttung | 966.409,37 € |
Jeder zusätzliche Euro Gewinn kostet den Einzelunternehmer hier rund 45 % Einkommensteuer, die GmbH 29,83 %.
Welche Rechtsform bei 2.000.000 € Gewinn weniger kostet
Für Gewinne in dieser Höhe ist ein Einzelunternehmen steuerlich kaum noch sinnvoll. Die Gesamtbelastung bei Vollausschüttung liegt zwar über dem Spitzensteuersatz, aber kaum jemand entnimmt 2.000.000 € pro Jahr vollständig.
| Modell | Steuern | privat verfügbar |
|---|---|---|
| Einzelunternehmen | 913.746,74 € | 1.086.253,26 € |
| GmbH, nur Ausschüttung | 966.409,37 € | 1.033.590,63 € |
| GmbH, Gehalt 1.990.000 € + Rest ausgeschüttet | 928.196,79 € | 1.071.803,21 € |
Gehalt im Raster optimiert, ohne Sozialversicherung; ob ein Gehalt von 1.990.000 € angemessen ist, hängt vom Einzelfall ab (§ 8 Abs. 3 KStG). Eigene Werte rechnen
Ausblick bis 2032 für 2.000.000 € Gewinn
Von 2026 bis 2032 sinkt die Steuer der GmbH bei 2.000.000 € Gewinn um 105.500,00 €, weil der Körperschaftsteuersatz von 15 % auf 10 % fällt (§ 23 Abs. 1 KStG).
| Jahr | KSt-Satz | Steuern GmbH |
|---|---|---|
| 2026 | 15 % | 596.500,00 € |
| 2028 | 14 % | 575.400,00 € |
| 2029 | 13 % | 554.300,00 € |
| 2030 | 12 % | 533.200,00 € |
| 2032 | 10 % | 491.000,00 € |
Wie stark der Standort die Steuer bei 2.000.000 € verändert
Der Standort entscheidet über 147.000,00 € pro Jahr, wenn man 280 % und 490 % Hebesatz bei 2.000.000 € Gewinn vergleicht.
| Hebesatz | Gewerbesteuer | Steuern GmbH | Quote |
|---|---|---|---|
| 280 % | 196.000,00 € | 512.500,00 € | 25,63 % |
| 413,1 % (Bundesmittel) | 289.170,00 € | 605.670,00 € | 30,28 % |
| 420 % | 294.000,00 € | 610.500,00 € | 30,53 % |
| 470 % | 329.000,00 € | 645.500,00 € | 32,28 % |
| 490 % | 343.000,00 € | 659.500,00 € | 32,98 % |
Rücklagepflicht der UG bei 2.000.000 € Gewinn
Bei 2.000.000 € Gewinn bleiben einer UG 1.403.500,00 € Jahresüberschuss, davon 350.875,00 € als Pflichtrücklage. Startet sie mit 1.000 € Stammkapital, reicht das schon nach dem ersten Jahr erreicht für die Umwandlung in eine GmbH. UG-Rücklage rechnen
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