Im Durchschnitt zahlt der Einzelunternehmer 38,92 % seines Gewinns, die GmbH 29,83 %; mit Ausschüttung steigt die Quote auf 48,23 %. Monatlich bedeutet 250.000 € Gewinn: 6.213,54 € Steuern in der GmbH gegenüber 8.107,51 € beim Einzelunternehmen, und 14.619,79 € Überschuss, wenn nichts ausgeschüttet wird.
| Körperschaftsteuer 15 % | 37.500,00 € |
| Solidaritätszuschlag 5,5 % | 2.062,50 € |
| Gewerbesteuer (Messbetrag 8.750,00 € × 400 %) | 35.000,00 € |
| Steuern der GmbH | 74.562,50 € |
| Abgeltungsteuer mit Soli bei Vollausschüttung (nach 1.000 € Pauschbetrag) | 46.007,88 € |
| Steuern gesamt bei Vollausschüttung | 120.570,38 € |
Jeder zusätzliche Euro Gewinn kostet den Einzelunternehmer hier rund 42 % Einkommensteuer, die GmbH 29,83 %.
Unternehmergesellschaft und 250.000 € Gewinn
Bei 250.000 € Gewinn bleiben einer UG 175.437,50 € Jahresüberschuss, davon 43.859,37 € als Pflichtrücklage. Startet sie mit 1.000 € Stammkapital, reicht das schon nach dem ersten Jahr erreicht für die Umwandlung in eine GmbH. UG-Rücklage rechnen
Steuern bei 250.000 € Gewinn bis 2032
Von 2026 bis 2032 sinkt die Steuer der GmbH bei 250.000 € Gewinn um 13.187,50 €, weil der Körperschaftsteuersatz von 15 % auf 10 % fällt (§ 23 Abs. 1 KStG).
| Jahr | KSt-Satz | Steuern GmbH |
|---|---|---|
| 2026 | 15 % | 74.562,50 € |
| 2028 | 14 % | 71.925,00 € |
| 2030 | 12 % | 66.650,00 € |
| 2031 | 11 % | 64.012,50 € |
| 2032 | 10 % | 61.375,00 € |
Welche Rechtsform bei 250.000 € Gewinn weniger kostet
In dieser Größenordnung spielt die GmbH ihre Stärke aus, sobald nicht alles privat entnommen wird. Jeder Euro, der in der Gesellschaft bleibt, spart gegenüber dem Einzelunternehmen über zehn Prozentpunkte.
| Modell | Steuern | privat verfügbar |
|---|---|---|
| Einzelunternehmen | 97.290,17 € | 152.709,83 € |
| GmbH, nur Ausschüttung | 120.570,38 € | 129.429,62 € |
| GmbH, Gehalt 248.000 € + Rest ausgeschüttet | 98.297,79 € | 151.702,21 € |
Gehalt im Raster optimiert, ohne Sozialversicherung; ob ein Gehalt von 248.000 € angemessen ist, hängt vom Einzelfall ab (§ 8 Abs. 3 KStG). Eigene Werte rechnen
Wie stark der Standort die Steuer bei 250.000 € verändert
Allein der Hebesatz verschiebt die Steuerlast bei 250.000 € Gewinn um bis zu 18.375,00 €, je nachdem ob die GmbH in einer Gemeinde mit 280 % oder 490 % sitzt.
| Hebesatz | Gewerbesteuer | Steuern GmbH | Quote |
|---|---|---|---|
| 280 % | 24.500,00 € | 64.062,50 € | 25,63 % |
| 413,1 % (Bundesmittel) | 36.146,25 € | 75.708,75 € | 30,28 % |
| 420 % | 36.750,00 € | 76.312,50 € | 30,53 % |
| 450 % | 39.375,00 € | 78.937,50 € | 31,58 % |
| 490 % | 42.875,00 € | 82.437,50 € | 32,98 % |
UG oder GmbH? Lass dich vor der Gründung beraten
Satzung, Notartermin, Konto, Anmeldung beim Finanzamt: Mit einem Steuerberater oder Gründungsservice an deiner Seite gründest du ohne Umwege und mit der passenden Gestaltung.
- Kanzleien und Services mit Gründungserfahrung
- Regional oder digital
- Kostenlos und unverbindlich
Diese Seite ersetzt keine Steuerberatung und keine notarielle Beratung. Sie rechnet nach Gesetz und Gebührenverzeichnis mit den genannten Annahmen.