Als Quote ausgedrückt: 43,31 % für das Einzelunternehmen, 29,83 % für die thesaurierende GmbH, 48,29 % nach Vollausschüttung. Pro Monat gerechnet zahlt die GmbH 14.912,50 € an Steuern, der Einzelunternehmer 21.656,40 €. Bleibt der Gewinn in der GmbH, stehen ihr monatlich 35.087,50 € zur Verfügung.
| Körperschaftsteuer 15 % | 90.000,00 € |
| Solidaritätszuschlag 5,5 % | 4.950,00 € |
| Gewerbesteuer (Messbetrag 21.000,00 € × 400 %) | 84.000,00 € |
| Steuern der GmbH | 178.950,00 € |
| Abgeltungsteuer mit Soli bei Vollausschüttung (nach 1.000 € Pauschbetrag) | 110.788,18 € |
| Steuern gesamt bei Vollausschüttung | 289.738,18 € |
Jeder zusätzliche Euro Gewinn kostet den Einzelunternehmer hier rund 45 % Einkommensteuer, die GmbH 29,83 %.
GmbH oder Einzelunternehmen bei 600.000 €
Bei 600.000 € Gewinn ist die GmbH bei Thesaurierung klar im Vorteil, und Holdingstrukturen werden interessant: Ausschüttungen an eine Holding-GmbH sind zu 95 % steuerfrei (§ 8b KStG).
| Modell | Steuern | privat verfügbar |
|---|---|---|
| Einzelunternehmen | 259.876,74 € | 340.123,26 € |
| GmbH, nur Ausschüttung | 289.738,18 € | 310.261,82 € |
| GmbH, Gehalt 597.000 € + Rest ausgeschüttet | 263.486,68 € | 336.513,32 € |
Gehalt im Raster optimiert, ohne Sozialversicherung; ob ein Gehalt von 597.000 € angemessen ist, hängt vom Einzelfall ab (§ 8 Abs. 3 KStG). Eigene Werte rechnen
Sinkende Körperschaftsteuer bei 600.000 € Gewinn
Von 2026 bis 2032 sinkt die Steuer der GmbH bei 600.000 € Gewinn um 31.650,00 €, weil der Körperschaftsteuersatz von 15 % auf 10 % fällt (§ 23 Abs. 1 KStG).
| Jahr | KSt-Satz | Steuern GmbH |
|---|---|---|
| 2026 | 15 % | 178.950,00 € |
| 2028 | 14 % | 172.620,00 € |
| 2029 | 13 % | 166.290,00 € |
| 2031 | 11 % | 153.630,00 € |
| 2032 | 10 % | 147.300,00 € |
Gewerbesteuer bei 600.000 € Gewinn in günstigen und teuren Städten
Der Standort entscheidet über 44.100,00 € pro Jahr, wenn man 280 % und 490 % Hebesatz bei 600.000 € Gewinn vergleicht.
| Hebesatz | Gewerbesteuer | Steuern GmbH | Quote |
|---|---|---|---|
| 280 % | 58.800,00 € | 153.750,00 € | 25,63 % |
| 350 % | 73.500,00 € | 168.450,00 € | 28,08 % |
| 413,1 % (Bundesmittel) | 86.751,00 € | 181.701,00 € | 30,28 % |
| 420 % | 88.200,00 € | 183.150,00 € | 30,53 % |
| 490 % | 102.900,00 € | 197.850,00 € | 32,98 % |
Unternehmergesellschaft und 600.000 € Gewinn
Eine UG müsste aus 600.000 € Gewinn 105.262,50 € in die gesetzliche Rücklage stellen, ein Viertel des Jahresüberschusses von 421.050,00 €. Mit 1.000 € Stammkapital wäre die Schwelle von 25.000 € damit schon nach dem ersten Jahr erreicht. UG-Rücklage rechnen
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