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GmbH-Stammkapital.de
25.000 € Mindeststammkapital GmbH § 5 GmbHG 12.500 € Mindesteinzahlung § 7 Abs. 2 ab 1 € UG (haftungsbeschränkt) § 5a 15,825 % KSt mit Soli 2026

Beispielrechnung · Steuerjahr 2026 · Hebesatz 400 %

750.000 € Gewinn: Steuern als GmbH und als Einzelunternehmen

Eine GmbH mit 750.000 € Gewinn zahlt 2026 bei 400 % Hebesatz 223.687,50 € Körperschaft-, Gewerbesteuer und Soli. Ein lediger Einzelunternehmer zahlt auf denselben Gewinn 329.934,24 €, nach voller Ausschüttung kommt die GmbH samt Gesellschafter auf 362.238,66 €.

Fachlich geprüft am 14.10.2026 · Redaktion GmbH-Stammkapital.de · mit dem Rechenkern der Rechner nach KStG, GewStG, EStG und SolZG berechnet

Einzelunternehmen, ledig329.934,24 €netto 420.065,76 €
Einzelunternehmen, verheiratet309.392,34 €Splittingtarif, Partner ohne Einkommen
GmbH, alles ausgeschüttet362.238,66 €netto privat 387.761,34 €
GmbH, Gewinn bleibt drin223.687,50 €29,83 % Steuern

Als Quote ausgedrückt: 43,99 % für das Einzelunternehmen, 29,83 % für die thesaurierende GmbH, 48,3 % nach Vollausschüttung. Pro Monat gerechnet zahlt die GmbH 18.640,63 € an Steuern, der Einzelunternehmer 27.494,52 €. Bleibt der Gewinn in der GmbH, stehen ihr monatlich 43.859,38 € zur Verfügung.

So entsteht die Steuer der GmbH bei 750.000 €
Körperschaftsteuer 15 %112.500,00 €
Solidaritätszuschlag 5,5 %6.187,50 €
Gewerbesteuer (Messbetrag 26.250,00 € × 400 %)105.000,00 €
Steuern der GmbH223.687,50 €
Abgeltungsteuer mit Soli bei Vollausschüttung (nach 1.000 € Pauschbetrag)138.551,16 €
Steuern gesamt bei Vollausschüttung362.238,66 €

Auf den nächsten Euro Gewinn fallen beim Einzelunternehmer rund 45 % Einkommensteuer an, bei der GmbH 29,83 % Steuern auf Unternehmensebene.

Steuern der GmbH je nach Hebesatz

Allein der Hebesatz verschiebt die Steuerlast bei 750.000 € Gewinn um bis zu 55.125,00 €, je nachdem ob die GmbH in einer Gemeinde mit 280 % oder 490 % sitzt.

HebesatzGewerbesteuerSteuern GmbHQuote
280 %73.500,00 €192.187,50 €25,63 %
300 %78.750,00 €197.437,50 €26,33 %
380 %99.750,00 €218.437,50 €29,13 %
413,1 % (Bundesmittel)108.438,75 €227.126,25 €30,28 %
490 %128.625,00 €247.312,50 €32,98 %

Was die KSt-Senkung bei 750.000 € Gewinn bringt

Von 2026 bis 2032 sinkt die Steuer der GmbH bei 750.000 € Gewinn um 39.562,50 €, weil der Körperschaftsteuersatz von 15 % auf 10 % fällt (§ 23 Abs. 1 KStG).

JahrKSt-SatzSteuern GmbH
202615 %223.687,50 €
202715 %223.687,50 €
202814 %215.775,00 €
202913 %207.862,50 €
203210 %184.125,00 €

Rücklagepflicht der UG bei 750.000 € Gewinn

Eine UG müsste aus 750.000 € Gewinn 131.578,12 € in die gesetzliche Rücklage stellen, ein Viertel des Jahresüberschusses von 526.312,50 €. Mit 1.000 € Stammkapital wäre die Schwelle von 25.000 € damit schon nach dem ersten Jahr erreicht. UG-Rücklage rechnen

Rechtsformen im Vergleich bei 750.000 € Gewinn

Bei 750.000 € Gewinn ist die GmbH bei Thesaurierung klar im Vorteil, und Holdingstrukturen werden interessant: Ausschüttungen an eine Holding-GmbH sind zu 95 % steuerfrei (§ 8b KStG).

ModellSteuernprivat verfügbar
Einzelunternehmen329.934,24 €420.065,76 €
GmbH, nur Ausschüttung362.238,66 €387.761,34 €
GmbH, Gehalt 748.000 € + Rest ausgeschüttet334.690,59 €415.309,41 €

Gehalt im Raster optimiert, ohne Sozialversicherung; ob ein Gehalt von 748.000 € angemessen ist, hängt vom Einzelfall ab (§ 8 Abs. 3 KStG). Eigene Werte rechnen

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