Für Hofheim am Taunus mit 39.307 Einwohnern in Hessen nennt die amtliche Statistik für 2024 einen Gewerbesteuer-Hebesatz von 370 %.
Was eine GmbH in Hofheim am Taunus je Gewinnstufe zahlt
| Gewinn | KSt und Soli | Gewerbesteuer | Steuern | bleibt |
|---|---|---|---|---|
| 30.000 € | 4.747,50 € | 3.885,00 € | 8.632,50 € | 21.367,50 € |
| 75.000 € | 11.868,75 € | 9.712,50 € | 21.581,25 € | 53.418,75 € |
| 100.000 € | 15.825,00 € | 12.950,00 € | 28.775,00 € | 71.225,00 € |
| 150.000 € | 23.737,50 € | 19.425,00 € | 43.162,50 € | 106.837,50 € |
| 400.000 € | 63.300,00 € | 51.800,00 € | 115.100,00 € | 284.900,00 € |
Mit 370 % bewegt sich Hofheim am Taunus im Mittelfeld. Verglichen mit 413,1 % im Bundesschnitt zahlt eine GmbH bei 100.000 € Gewinn 1.508,50 € weniger. Mit eigenem Gewinn rechnen
Ausblick: GmbH-Steuern in Hofheim am Taunus bis 2032
Ab 2028 wird die Körperschaftsteuer schrittweise gesenkt. Bleibt Hofheim am Taunus bei 370 %, sinkt die Belastung einer GmbH von 28,775 % (2026) auf 23,5 % im Jahr 2032. Der Anteil der Stadt am Steueraufkommen der GmbH wächst damit.
| Jahr | KSt-Satz | Belastung | bei 100.000 € |
|---|---|---|---|
| 2026 | 15 % | 28,78 % | 28.775,00 € |
| 2029 | 13 % | 26,67 % | 26.665,00 € |
| 2031 | 11 % | 24,56 % | 24.555,00 € |
| 2032 | 10 % | 23,5 % | 23.500,00 € |
Gemeinden im Umland von Hofheim am Taunus
Rund um Hofheim am Taunus gibt es innerhalb von 20 Kilometern 35 Gemeinden. Ihr Hebesatz liegt im Mittel bei 386,2 %, das Minimum hat Mainz (310 %, 18,0 km).
| Gemeinde | Luftlinie | Hebesatz | GewSt bei 120.000 € | Differenz |
|---|---|---|---|---|
| Kriftel | 4,4 km | 360 % | 15.120,00 € | −420,00 € |
| Kelkheim (Taunus) | 6,5 km | 360 % | 15.120,00 € | −420,00 € |
| Hattersheim am Main | 6,6 km | 370 % | 15.540,00 € | ±0 € |
| Liederbach am Taunus | 6,6 km | 370 % | 15.540,00 € | ±0 € |
| Flörsheim am Main | 7,3 km | 395 % | 16.590,00 € | +1.050,00 € |
Wer eine Betriebsstätte im günstigeren Umland von Hofheim am Taunus eröffnet, zahlt dort nur auf den Teil des Messbetrags, der nach Löhnen auf diese Gemeinde entfällt. Ohne eigenes Personal vor Ort bleibt es beim Satz von Hofheim am Taunus.
Vergleich mit Hessen und Deutschland
Landesweit belegt Hofheim am Taunus Rang 4 von 29. Der Median aller Gemeinden in Hessen liegt bei 390 %, gewichtet nach Einwohnern bei 408,4 %. Seit 2022 hat die Stadt den Gewerbesteuer-Hebesatz nicht verändert. Bundesweit steht Hofheim am Taunus auf Platz 33 von 404 Städten dieser Größe (1 = günstigster Hebesatz).
| Vergleich bei 120.000 € Gewinn | Hebesatz | Gewerbesteuer | Steuern gesamt |
|---|---|---|---|
| Hofheim am Taunus | 370 % | 15.540,00 € | 34.530,00 € |
| Hessen (gewichtet) | 408,4 % | 17.152,80 € | 36.142,80 € |
| Deutschland (gewichtet) | 413,1 % | 17.350,20 € | 36.340,20 € |
Welche Rechtsform in Hofheim am Taunus weniger Steuern zahlt
Rechtsformvergleich für Hofheim am Taunus bei 100.000 € Gewinn: 30.950,83 € als Einzelunternehmen, 28.775,00 € als GmbH mit einbehaltenem Gewinn, 47.296,84 € als GmbH mit voller Ausschüttung. Für Einzelunternehmer ist die Gewerbesteuer bei 370 % über § 35 EStG weitgehend neutral. Vergleich mit eigenen Werten
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Fragen und Antworten
Wie viel Gewerbesteuer zahlt eine GmbH in Hofheim am Taunus bei 100.000 € Gewinn?
12.950,00 €: 100.000 € × 3,5 % = 3.500 € Messbetrag, mal 370 % Hebesatz. Einen Freibetrag gibt es für Kapitalgesellschaften nicht.
Welcher Anteil des Gewinns bleibt einer GmbH in Hofheim am Taunus?
Rund 71,23 % vor Ausschüttung. Von 100.000 € Gewinn bleiben 71.225,00 € Jahresüberschuss.
Gibt es im Umland von Hofheim am Taunus niedrigere Hebesätze?
Ja, innerhalb von 20 Kilometern hat Mainz mit 310 % den niedrigsten Satz. Maßgeblich ist aber die Gemeinde, in der die GmbH ihre Betriebsstätte tatsächlich unterhält.
Wann zahlt eine GmbH in Hofheim am Taunus die Gewerbesteuer?
Vorauszahlungen werden am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November fällig (§ 19 GewStG). Grundlage ist der Messbetrag des Finanzamts, den die Stadt mit 370 % multipliziert.
Keine Steuerberatung. Hebesätze können sich nach 2024 geändert haben, verbindlich sind die Haushaltssatzung und der Bescheid der Stadt.