Datengrundlage für Rheda-Wiedenbrück (Nordrhein-Westfalen, 48.146 Einwohner): Hebesätze der Gemeinden 2024 der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder.
Was eine GmbH in Rheda-Wiedenbrück je Gewinnstufe zahlt
| Gewinn | KSt und Soli | Gewerbesteuer | Steuern | bleibt |
|---|---|---|---|---|
| 50.000 € | 7.912,50 € | 7.280,00 € | 15.192,50 € | 34.807,50 € |
| 75.000 € | 11.868,75 € | 10.920,00 € | 22.788,75 € | 52.211,25 € |
| 100.000 € | 15.825,00 € | 14.560,00 € | 30.385,00 € | 69.615,00 € |
| 400.000 € | 63.300,00 € | 58.240,00 € | 121.540,00 € | 278.460,00 € |
| 500.000 € | 79.125,00 € | 72.800,00 € | 151.925,00 € | 348.075,00 € |
416 % liegt spürbar über dem einwohnergewichteten Bundesmittel von 413,1 %. Eine GmbH zahlt in Rheda-Wiedenbrück bei 100.000 € Gewinn 101,50 € mehr Gewerbesteuer als im Mittel, weil Kapitalgesellschaften weder Freibetrag noch Anrechnung haben. Mit eigenem Gewinn rechnen
Nachbargemeinden und ihre Steuerlast
Rund um Rheda-Wiedenbrück gibt es innerhalb von 20 Kilometern 14 Gemeinden. Ihr Hebesatz liegt im Mittel bei 412,0 %, das Minimum hat Verl (355 %, 15,7 km).
| Gemeinde | Luftlinie | Hebesatz | GewSt bei 200.000 € | Differenz |
|---|---|---|---|---|
| Langenberg | 7,9 km | 416 % | 29.120,00 € | ±0 € |
| Herzebrock-Clarholz | 8,5 km | 406 % | 28.420,00 € | −700,00 € |
| Rietberg | 9,0 km | 414 % | 28.980,00 € | −140,00 € |
| Oelde | 9,9 km | 413 % | 28.910,00 € | −210,00 € |
Für die Gewerbesteuer zählt die Gemeinde der Betriebsstätte, nicht der Satzungssitz. Ein Briefkasten im günstigeren Nachbarort ändert nichts, wenn in Rheda-Wiedenbrück gearbeitet wird. Bei mehreren Betriebsstätten wird der Messbetrag nach den Arbeitslöhnen zerlegt (§ 29 GewStG).
Sinkende Körperschaftsteuer: was das für Rheda-Wiedenbrück heißt
Von 30,385 % im Jahr 2026 auf 25,11 % im Jahr 2032: So entwickelt sich die Steuerlast einer GmbH in Rheda-Wiedenbrück, wenn der Hebesatz von 416 % bleibt. Grund ist die stufenweise Senkung der Körperschaftsteuer nach § 23 KStG.
| Jahr | KSt-Satz | Belastung | bei 100.000 € |
|---|---|---|---|
| 2026 | 15 % | 30,39 % | 30.385,00 € |
| 2027 | 15 % | 30,39 % | 30.385,00 € |
| 2028 | 14 % | 29,33 % | 29.330,00 € |
| 2032 | 10 % | 25,11 % | 25.110,00 € |
GmbH oder Einzelunternehmen in Rheda-Wiedenbrück?
Bei 100.000 € Gewinn zahlt ein lediger Einzelunternehmer in Rheda-Wiedenbrück 31.286,80 € Steuern. Eine GmbH, die alles ausschüttet, kommt mit ihrem Gesellschafter auf 48.482,20 €, eine GmbH, die den Gewinn behält, auf 30.385,00 €. Über 400 % reicht die Anrechnung nach § 35 EStG nicht mehr; ein Teil der Gewerbesteuer bleibt auch für Einzelunternehmer in Rheda-Wiedenbrück echte Last. Vergleich mit eigenen Werten
Rheda-Wiedenbrück im Vergleich
Bundesweit steht Rheda-Wiedenbrück auf Platz 163 von 404 Städten dieser Größe (1 = günstigster Hebesatz). Innerhalb von Nordrhein-Westfalen ist Rheda-Wiedenbrück die Nummer 9 unter 138 größeren Städten. Alle Gemeinden des Landes kommen nach Einwohnern gewichtet auf 469,8 %. Zwischen 2022 und 2024 hat die Stadt erhöht, von 403 % auf 416 %.
| Vergleich bei 200.000 € Gewinn | Hebesatz | Gewerbesteuer | Steuern gesamt |
|---|---|---|---|
| Rheda-Wiedenbrück | 416 % | 29.120,00 € | 60.770,00 € |
| Nordrhein-Westfalen (gewichtet) | 469,8 % | 32.886,00 € | 64.536,00 € |
| Deutschland (gewichtet) | 413,1 % | 28.917,00 € | 60.567,00 € |
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Kurz beantwortet
Wie viel Gewerbesteuer zahlt eine GmbH in Rheda-Wiedenbrück bei 100.000 € Gewinn?
14.560,00 €: 100.000 € × 3,5 % = 3.500 € Messbetrag, mal 416 % Hebesatz. Einen Freibetrag gibt es für Kapitalgesellschaften nicht.
Wie hoch ist die gesamte Steuerlast einer GmbH in Rheda-Wiedenbrück?
30,385 % im Jahr 2026: 15 % Körperschaftsteuer, 5,5 % Soli darauf und 14,56 % Gewerbesteuer.
Gibt es im Umland von Rheda-Wiedenbrück niedrigere Hebesätze?
Ja, innerhalb von 20 Kilometern hat Verl mit 355 % den niedrigsten Satz. Maßgeblich ist aber die Gemeinde, in der die GmbH ihre Betriebsstätte tatsächlich unterhält.
Wann zahlt eine GmbH in Rheda-Wiedenbrück die Gewerbesteuer?
Vorauszahlungen werden am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November fällig (§ 19 GewStG). Grundlage ist der Messbetrag des Finanzamts, den die Stadt mit 416 % multipliziert.
Alle Angaben ohne Gewähr und ohne Beratung im Einzelfall. Spätere Änderungen des Hebesatzes sind im Datensatz 2024 nicht enthalten.