Grundlage für Ansbach: amtlicher Hebesatz 2024 der Statistischen Ämter, Einwohnerzahl 39.582 zum 30. Juni 2024, Bundesland Bayern.
So viel bleibt einer GmbH in Ansbach
| Gewinn | KSt und Soli | Gewerbesteuer | Steuern | bleibt |
|---|---|---|---|---|
| 30.000 € | 4.747,50 € | 4.200,00 € | 8.947,50 € | 21.052,50 € |
| 75.000 € | 11.868,75 € | 10.500,00 € | 22.368,75 € | 52.631,25 € |
| 150.000 € | 23.737,50 € | 21.000,00 € | 44.737,50 € | 105.262,50 € |
| 400.000 € | 63.300,00 € | 56.000,00 € | 119.300,00 € | 280.700,00 € |
| 1.000.000 € | 158.250,00 € | 140.000,00 € | 298.250,00 € | 701.750,00 € |
Ansbach liegt mit 400 % im typischen Bereich deutscher Städte. Auf 100.000 € Gewinn gerechnet sind das 458,50 € weniger als beim Bundesmittel (413,1 %). Mit eigenem Gewinn rechnen
Einordnung im Bundes- und Landesvergleich
Innerhalb von Bayern ist Ansbach die Nummer 21 unter 35 größeren Städten. Alle Gemeinden des Landes kommen nach Einwohnern gewichtet auf 378,7 %. Gegenüber 2022 (380 %) ist der Satz um 20 Punkte gestiegen, das kostet je 100.000 € Gewinn 700,00 €. Bundesweit steht Ansbach auf Platz 107 von 404 Städten dieser Größe (1 = günstigster Hebesatz).
| Vergleich bei 250.000 € Gewinn | Hebesatz | Gewerbesteuer | Steuern gesamt |
|---|---|---|---|
| Ansbach | 400 % | 35.000,00 € | 74.562,50 € |
| Bayern (gewichtet) | 378,7 % | 33.136,25 € | 72.698,75 € |
| Deutschland (gewichtet) | 413,1 % | 36.146,25 € | 75.708,75 € |
Steuerlast bis 2032 in Ansbach
Bis 2032 fällt der KSt-Satz auf 10 %. Für eine GmbH in Ansbach bedeutet das bei gleichem Hebesatz 24,55 % statt 29,825 %, also 5.275,00 € weniger pro 100.000 € Gewinn.
| Jahr | KSt-Satz | Belastung | bei 100.000 € |
|---|---|---|---|
| 2026 | 15 % | 29,83 % | 29.825,00 € |
| 2027 | 15 % | 29,83 % | 29.825,00 € |
| 2029 | 13 % | 27,72 % | 27.715,00 € |
| 2032 | 10 % | 24,55 % | 24.550,00 € |
Nachbargemeinden und ihre Steuerlast
Im Umkreis von 20 Kilometern liegen 34 Gemeinden mit einem durchschnittlichen Hebesatz von 341,5 %. Am niedrigsten ist er in Arberg mit 300 % (18,2 km Luftlinie).
| Gemeinde | Luftlinie | Hebesatz | GewSt bei 250.000 € | Differenz |
|---|---|---|---|---|
| Sachsen b.Ansbach | 6,7 km | 320 % | 28.000,00 € | −7.000,00 € |
| Burgoberbach | 7,9 km | 350 % | 30.625,00 € | −4.375,00 € |
| Weihenzell | 8,5 km | 350 % | 30.625,00 € | −4.375,00 € |
| Lehrberg | 8,7 km | 320 % | 28.000,00 € | −7.000,00 € |
| Herrieden | 9,3 km | 305 % | 26.687,50 € | −8.312,50 € |
| Weidenbach | 10,3 km | 330 % | 28.875,00 € | −6.125,00 € |
Die Zerlegung nach § 28 und § 29 GewStG verteilt den Messbetrag auf alle Gemeinden mit Betriebsstätten, gewichtet nach Löhnen. Ein reiner Postsitz in einer Nachbargemeinde senkt die Steuer nicht.
Welche Rechtsform in Ansbach weniger Steuern zahlt
Wer in Ansbach 100.000 € Gewinn macht, zahlt als Einzelunternehmer 30.864,00 €. Als GmbH sind es 29.825,00 €, solange nichts ausgeschüttet wird, und 48.069,90 € nach voller Ausschüttung. Für Einzelunternehmer ist die Gewerbesteuer bei 400 % über § 35 EStG weitgehend neutral. Vergleich mit eigenen Werten
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Häufige Fragen
Wie viel Gewerbesteuer zahlt eine GmbH in Ansbach bei 100.000 € Gewinn?
14.000,00 €: 100.000 € × 3,5 % = 3.500 € Messbetrag, mal 400 % Hebesatz. Einen Freibetrag gibt es für Kapitalgesellschaften nicht.
Wie hoch ist die gesamte Steuerlast einer GmbH in Ansbach?
29,825 % im Jahr 2026: 15 % Körperschaftsteuer, 5,5 % Soli darauf und 14 % Gewerbesteuer.
Gibt es im Umland von Ansbach niedrigere Hebesätze?
Ja, innerhalb von 20 Kilometern hat Arberg mit 300 % den niedrigsten Satz. Maßgeblich ist aber die Gemeinde, in der die GmbH ihre Betriebsstätte tatsächlich unterhält.
Wann zahlt eine GmbH in Ansbach die Gewerbesteuer?
Vorauszahlungen werden am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November fällig (§ 19 GewStG). Grundlage ist der Messbetrag des Finanzamts, den die Stadt mit 400 % multipliziert.
Diese Übersicht ersetzt keine Steuerberatung. Maßgeblich sind die Bescheide von Finanzamt und Stadt, der Datenstand ist 2024.