Für Bretten mit 30.202 Einwohnern in Baden-Württemberg nennt die amtliche Statistik für 2024 einen Gewerbesteuer-Hebesatz von 400 %.
Steuerlast nach Gewinnhöhe in Bretten
| Gewinn | KSt und Soli | Gewerbesteuer | Steuern | bleibt |
|---|---|---|---|---|
| 30.000 € | 4.747,50 € | 4.200,00 € | 8.947,50 € | 21.052,50 € |
| 50.000 € | 7.912,50 € | 7.000,00 € | 14.912,50 € | 35.087,50 € |
| 75.000 € | 11.868,75 € | 10.500,00 € | 22.368,75 € | 52.631,25 € |
| 150.000 € | 23.737,50 € | 21.000,00 € | 44.737,50 € | 105.262,50 € |
| 1.000.000 € | 158.250,00 € | 140.000,00 € | 298.250,00 € | 701.750,00 € |
Bretten liegt mit 400 % im typischen Bereich deutscher Städte. Auf 100.000 € Gewinn gerechnet sind das 458,50 € weniger als beim Bundesmittel (413,1 %). Mit eigenem Gewinn rechnen
Wo Bretten im Hebesatz-Ranking steht
Der Hebesatz steht auf dem Niveau von 2022. Im Ranking aller 404 Städte mit mindestens 30.000 Einwohnern landet Bretten auf Position 107, wenn man beim niedrigsten Satz beginnt. Landesweit belegt Bretten Rang 39 von 57. Der Median aller Gemeinden in Baden-Württemberg liegt bei 360 %, gewichtet nach Einwohnern bei 379,2 %.
| Vergleich bei 200.000 € Gewinn | Hebesatz | Gewerbesteuer | Steuern gesamt |
|---|---|---|---|
| Bretten | 400 % | 28.000,00 € | 59.650,00 € |
| Baden-Württemberg (gewichtet) | 379,2 % | 26.544,00 € | 58.194,00 € |
| Deutschland (gewichtet) | 413,1 % | 28.917,00 € | 60.567,00 € |
Nachbargemeinden und ihre Steuerlast
Rund um Bretten gibt es innerhalb von 20 Kilometern 36 Gemeinden. Ihr Hebesatz liegt im Mittel bei 354,6 %, das Minimum hat Ispringen (310 %, 13,5 km).
| Gemeinde | Luftlinie | Hebesatz | GewSt bei 200.000 € | Differenz |
|---|---|---|---|---|
| Gondelsheim | 4,5 km | 350 % | 24.500,00 € | −3.500,00 € |
| Knittlingen | 5,9 km | 380 % | 26.600,00 € | −1.400,00 € |
| Oberderdingen | 7,0 km | 380 % | 26.600,00 € | −1.400,00 € |
| Walzbachtal | 7,8 km | 370 % | 25.900,00 € | −2.100,00 € |
Die Zerlegung nach § 28 und § 29 GewStG verteilt den Messbetrag auf alle Gemeinden mit Betriebsstätten, gewichtet nach Löhnen. Ein reiner Postsitz in einer Nachbargemeinde senkt die Steuer nicht.
Ausblick: GmbH-Steuern in Bretten bis 2032
Die Körperschaftsteuer sinkt ab 2028 jedes Jahr um einen Punkt bis auf 10 % ab 2032 (§ 23 Abs. 1 KStG). Bei unverändertem Hebesatz von 400 % fällt die Gesamtbelastung einer GmbH in Bretten damit von 29,825 % auf 24,55 %. Die Gewerbesteuer ist dann noch deutlicher der größere Posten.
| Jahr | KSt-Satz | Belastung | bei 100.000 € |
|---|---|---|---|
| 2026 | 15 % | 29,83 % | 29.825,00 € |
| 2027 | 15 % | 29,83 % | 29.825,00 € |
| 2029 | 13 % | 27,72 % | 27.715,00 € |
| 2032 | 10 % | 24,55 % | 24.550,00 € |
Einzelunternehmen und GmbH in Bretten im Vergleich
Vergleich bei 100.000 € Gewinn: Einzelunternehmer 30.864,00 €, GmbH ohne Ausschüttung 29.825,00 €, GmbH mit Vollausschüttung 48.069,90 €. Die Anrechnung auf die Einkommensteuer deckt bei 400 % die Gewerbesteuer eines Einzelunternehmers fast ganz ab. Vergleich mit eigenen Werten
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Häufige Fragen
Wie viel Gewerbesteuer zahlt eine GmbH in Bretten bei 100.000 € Gewinn?
14.000,00 €: 100.000 € × 3,5 % = 3.500 € Messbetrag, mal 400 % Hebesatz. Einen Freibetrag gibt es für Kapitalgesellschaften nicht.
Welcher Anteil des Gewinns bleibt einer GmbH in Bretten?
Rund 70,18 % vor Ausschüttung. Von 100.000 € Gewinn bleiben 70.175,00 € Jahresüberschuss.
Gibt es im Umland von Bretten niedrigere Hebesätze?
Ja, innerhalb von 20 Kilometern hat Ispringen mit 310 % den niedrigsten Satz. Maßgeblich ist aber die Gemeinde, in der die GmbH ihre Betriebsstätte tatsächlich unterhält.
Wer setzt die Gewerbesteuer in Bretten fest?
Das Finanzamt ermittelt den Steuermessbetrag, die Stadt Bretten wendet ihren Hebesatz an und erlässt den Gewerbesteuerbescheid. Die Zahlungen gehen an die Stadtkasse.
Keine Steuerberatung. Hebesätze können sich nach 2024 geändert haben, verbindlich sind die Haushaltssatzung und der Bescheid der Stadt.