Grundlage für Offenburg: amtlicher Hebesatz 2024 der Statistischen Ämter, Einwohnerzahl 62.994 zum 30. Juni 2024, Bundesland Baden-Württemberg.
Rechenbeispiele für eine GmbH in Offenburg
| Gewinn | KSt und Soli | Gewerbesteuer | Steuern | bleibt |
|---|---|---|---|---|
| 50.000 € | 7.912,50 € | 7.612,50 € | 15.525,00 € | 34.475,00 € |
| 100.000 € | 15.825,00 € | 15.225,00 € | 31.050,00 € | 68.950,00 € |
| 150.000 € | 23.737,50 € | 22.837,50 € | 46.575,00 € | 103.425,00 € |
| 250.000 € | 39.562,50 € | 38.062,50 € | 77.625,00 € | 172.375,00 € |
| 400.000 € | 63.300,00 € | 60.900,00 € | 124.200,00 € | 275.800,00 € |
Für eine GmbH ist Offenburg mit 435 % ein vergleichsweise teurer Ort. Gegenüber dem gewichteten Mittel von 413,1 % fallen auf 100.000 € Gewinn 766,50 € mehr Gewerbesteuer an. Mit eigenem Gewinn rechnen
Gemeinden im Umland von Offenburg
28 Gemeinden liegen höchstens 20 Kilometer vom Mittelpunkt von Offenburg entfernt. Durchschnittlich erheben sie 360,0 %, Schwanau kommt mit 320 % aus (18,3 km).
| Gemeinde | Luftlinie | Hebesatz | GewSt bei 120.000 € | Differenz |
|---|---|---|---|---|
| Ortenberg | 3,8 km | 330 % | 13.860,00 € | −4.410,00 € |
| Schutterwald | 5,6 km | 355 % | 14.910,00 € | −3.360,00 € |
| Ohlsbach | 5,9 km | 340 % | 14.280,00 € | −3.990,00 € |
| Durbach | 6,2 km | 380 % | 15.960,00 € | −2.310,00 € |
| Hohberg | 7,4 km | 360 % | 15.120,00 € | −3.150,00 € |
| Berghaupten | 8,7 km | 360 % | 15.120,00 € | −3.150,00 € |
Wer eine Betriebsstätte im günstigeren Umland von Offenburg eröffnet, zahlt dort nur auf den Teil des Messbetrags, der nach Löhnen auf diese Gemeinde entfällt. Ohne eigenes Personal vor Ort bleibt es beim Satz von Offenburg.
Rechtsformvergleich bei 435 % Hebesatz
Bei 100.000 € Gewinn zahlt ein lediger Einzelunternehmer in Offenburg 31.788,87 € Steuern. Eine GmbH, die alles ausschüttet, kommt mit ihrem Gesellschafter auf 48.971,81 €, eine GmbH, die den Gewinn behält, auf 31.050,00 €. Über 400 % reicht die Anrechnung nach § 35 EStG nicht mehr; ein Teil der Gewerbesteuer bleibt auch für Einzelunternehmer in Offenburg echte Last. Vergleich mit eigenen Werten
Wo Offenburg im Hebesatz-Ranking steht
Im Ranking aller 404 Städte mit mindestens 30.000 Einwohnern landet Offenburg auf Position 225, wenn man beim niedrigsten Satz beginnt. Zwischen 2022 und 2024 hat die Stadt erhöht, von 380 % auf 435 %. In Baden-Württemberg liegt die Stadt auf Platz 55 von 57 Städten dieser Größe; der einwohnergewichtete Mittelwert aller Gemeinden des Landes beträgt 379,2 %.
| Vergleich bei 120.000 € Gewinn | Hebesatz | Gewerbesteuer | Steuern gesamt |
|---|---|---|---|
| Offenburg | 435 % | 18.270,00 € | 37.260,00 € |
| Baden-Württemberg (gewichtet) | 379,2 % | 15.926,40 € | 34.916,40 € |
| Deutschland (gewichtet) | 413,1 % | 17.350,20 € | 36.340,20 € |
Steuerlast bis 2032 in Offenburg
Von 31,05 % im Jahr 2026 auf 25,775 % im Jahr 2032: So entwickelt sich die Steuerlast einer GmbH in Offenburg, wenn der Hebesatz von 435 % bleibt. Grund ist die stufenweise Senkung der Körperschaftsteuer nach § 23 KStG.
| Jahr | KSt-Satz | Belastung | bei 100.000 € |
|---|---|---|---|
| 2026 | 15 % | 31,05 % | 31.050,00 € |
| 2029 | 13 % | 28,94 % | 28.940,00 € |
| 2031 | 11 % | 26,83 % | 26.830,00 € |
| 2032 | 10 % | 25,78 % | 25.775,00 € |
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Häufige Fragen
Wie viel Gewerbesteuer zahlt eine GmbH in Offenburg bei 100.000 € Gewinn?
15.225,00 €: 100.000 € × 3,5 % = 3.500 € Messbetrag, mal 435 % Hebesatz. Einen Freibetrag gibt es für Kapitalgesellschaften nicht.
Wie hoch ist die gesamte Steuerlast einer GmbH in Offenburg?
31,05 % im Jahr 2026: 15 % Körperschaftsteuer, 5,5 % Soli darauf und 15,23 % Gewerbesteuer.
Gibt es im Umland von Offenburg niedrigere Hebesätze?
Ja, innerhalb von 20 Kilometern hat Schwanau mit 320 % den niedrigsten Satz. Maßgeblich ist aber die Gemeinde, in der die GmbH ihre Betriebsstätte tatsächlich unterhält.
Wann zahlt eine GmbH in Offenburg die Gewerbesteuer?
Vorauszahlungen werden am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November fällig (§ 19 GewStG). Grundlage ist der Messbetrag des Finanzamts, den die Stadt mit 435 % multipliziert.
Diese Übersicht ersetzt keine Steuerberatung. Maßgeblich sind die Bescheide von Finanzamt und Stadt, der Datenstand ist 2024.