Für Mainz mit 224.598 Einwohnern in Rheinland-Pfalz nennt die amtliche Statistik für 2024 einen Gewerbesteuer-Hebesatz von 310 %.
Rechenbeispiele für eine GmbH in Mainz
| Gewinn | KSt und Soli | Gewerbesteuer | Steuern | bleibt |
|---|---|---|---|---|
| 30.000 € | 4.747,50 € | 3.255,00 € | 8.002,50 € | 21.997,50 € |
| 75.000 € | 11.868,75 € | 8.137,50 € | 20.006,25 € | 54.993,75 € |
| 150.000 € | 23.737,50 € | 16.275,00 € | 40.012,50 € | 109.987,50 € |
| 400.000 € | 63.300,00 € | 43.400,00 € | 106.700,00 € | 293.300,00 € |
| 500.000 € | 79.125,00 € | 54.250,00 € | 133.375,00 € | 366.625,00 € |
Mit 310 % gehört Mainz zu den günstigen Standorten für Kapitalgesellschaften. Gegenüber dem einwohnergewichteten Bundesmittel von 413,1 % spart eine GmbH hier bei 100.000 € Gewinn 3.608,50 € Gewerbesteuer im Jahr. Mit eigenem Gewinn rechnen
Wo Mainz im Hebesatz-Ranking steht
In Rheinland-Pfalz liegt die Stadt auf Platz 1 von 17 Städten dieser Größe; der einwohnergewichtete Mittelwert aller Gemeinden des Landes beträgt 394,8 %. Unter den 404 deutschen Städten ab 30.000 Einwohnern belegt Mainz Rang 3, gezählt vom niedrigsten Hebesatz an. Gegenüber 2022 ist der Satz unverändert.
| Vergleich bei 80.000 € Gewinn | Hebesatz | Gewerbesteuer | Steuern gesamt |
|---|---|---|---|
| Mainz | 310 % | 8.680,00 € | 21.340,00 € |
| Rheinland-Pfalz (gewichtet) | 394,8 % | 11.054,40 € | 23.714,40 € |
| Deutschland (gewichtet) | 413,1 % | 11.566,80 € | 24.226,80 € |
Sinkende Körperschaftsteuer: was das für Mainz heißt
Ab 2028 wird die Körperschaftsteuer schrittweise gesenkt. Bleibt Mainz bei 310 %, sinkt die Belastung einer GmbH von 26,675 % (2026) auf 21,4 % im Jahr 2032. Der Anteil der Stadt am Steueraufkommen der GmbH wächst damit.
| Jahr | KSt-Satz | Belastung | bei 100.000 € |
|---|---|---|---|
| 2026 | 15 % | 26,68 % | 26.675,00 € |
| 2027 | 15 % | 26,68 % | 26.675,00 € |
| 2031 | 11 % | 22,46 % | 22.455,00 € |
| 2032 | 10 % | 21,4 % | 21.400,00 € |
Rechtsformvergleich bei 310 % Hebesatz
Vergleich bei 100.000 € Gewinn: Einzelunternehmer 31.140,06 €, GmbH ohne Ausschüttung 26.675,00 €, GmbH mit Vollausschüttung 45.750,71 €. Für Einzelunternehmer ist die Gewerbesteuer bei 310 % über § 35 EStG weitgehend neutral. Vergleich mit eigenen Werten
Günstiger im Umland von Mainz?
69 Gemeinden liegen höchstens 20 Kilometer vom Mittelpunkt von Mainz entfernt. Durchschnittlich erheben sie 385,1 %, Ingelheim am Rhein kommt mit 310 % aus (11,6 km).
| Gemeinde | Luftlinie | Hebesatz | GewSt bei 80.000 € | Differenz |
|---|---|---|---|---|
| Klein-Winternheim | 3,8 km | 380 % | 10.640,00 € | +1.960,00 € |
| Ober-Olm | 5,4 km | 380 % | 10.640,00 € | +1.960,00 € |
| Ginsheim-Gustavsburg | 6,6 km | 430 % | 12.040,00 € | +3.360,00 € |
| Bodenheim | 6,9 km | 380 % | 10.640,00 € | +1.960,00 € |
Die Zerlegung nach § 28 und § 29 GewStG verteilt den Messbetrag auf alle Gemeinden mit Betriebsstätten, gewichtet nach Löhnen. Ein reiner Postsitz in einer Nachbargemeinde senkt die Steuer nicht.
Gehalt, Ausschüttung, Holding: Steuerberatung für deine GmbH
Satzung, Notartermin, Konto, Anmeldung beim Finanzamt: Mit einem Steuerberater oder Gründungsservice an deiner Seite gründest du ohne Umwege und mit der passenden Gestaltung.
- Kanzleien und Services mit Gründungserfahrung
- Regional oder digital
- Kostenlos und unverbindlich
Kurz beantwortet
Wie viel Gewerbesteuer zahlt eine GmbH in Mainz bei 100.000 € Gewinn?
10.850,00 €: 100.000 € × 3,5 % = 3.500 € Messbetrag, mal 310 % Hebesatz. Einen Freibetrag gibt es für Kapitalgesellschaften nicht.
Wie hoch ist die gesamte Steuerlast einer GmbH in Mainz?
26,675 % im Jahr 2026: 15 % Körperschaftsteuer, 5,5 % Soli darauf und 10,85 % Gewerbesteuer.
Gibt es im Umland von Mainz niedrigere Hebesätze?
Ja, innerhalb von 20 Kilometern hat Ingelheim am Rhein mit 310 % den niedrigsten Satz. Maßgeblich ist aber die Gemeinde, in der die GmbH ihre Betriebsstätte tatsächlich unterhält.
Wann zahlt eine GmbH in Mainz die Gewerbesteuer?
Vorauszahlungen werden am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November fällig (§ 19 GewStG). Grundlage ist der Messbetrag des Finanzamts, den die Stadt mit 310 % multipliziert.
Keine Steuerberatung. Hebesätze können sich nach 2024 geändert haben, verbindlich sind die Haushaltssatzung und der Bescheid der Stadt.